Zweiäugige Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven für das Negativformat 6 x 6 cm (Rollfilm 120 oder 220), gebaut ab 1965 von Mamiya in Tokio/Japan. Sie reiht sich ein in die Mamiya-C-Serie zwischen Mamiya C 3 und Mamiya C 330. Es stehen Wechselobjektive vom 55-mm-Weitwinkel bis zum 250-mm-Tele zur Verfügung. Das Sucherobjektiv und das Aufnahmeobjektiv inklusive Seikosha-S-Zentralverschluss und Blitzkontakt sind auf einer gemeinsamen, schnell zu wechselnden Objektivplatte montiert. Alle Objektive der C-Reihe bieten Verschlusszeiten von 1/500 Sekunde bis 1 Sekunde und B. Das Museumsmodell (im Foto mit maximalem Auszug) ist bestückt mit dem Sekor 1:3,5/105 mm. Zusätzlich sind ein Sekor 1:2,8/80 mm und ein Sekor 1:3,5/65 mm vorhanden. Der Verschlussaufzug erfolgt automatisch mit dem Filmtransport. Die Doppelbelichtungssperre ist abschaltbar.
Die Entfernungseinstellung erfolgt durch Zahntriebverstellung der Objektivstandarte. Mit einem Auszug von maximal 60 mm werden Nahaufnahmen (objektivabhängig) ab 35,4 cm möglich. Auf einer seitlichen Platte sind für verschiedene Brennweiten Kurven aufgedruckt, an denen die jeweils eingestellte Entfernung abgelesen werden kann. Der Lichtschachtsucher ist auswechselbar, die Mattscheibe ist mit Parallaxmarken und einer Skala für Zeitkorrekturen bei Nahaufnahmen bedruckt, die Anzeige erfolgt mit einem gekuppelten Zeiger. Die Rückwand kann komplett abgenommen und zum Beispiel durch eine Planfilmkassette ersetzt werden. Seitlich links ist ein Zubehörschuh angeordnet.
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