Die Objektive der zweiäugigen Mamiya-C-Kameras sind nach einem einheitlichen Konzept aufgebaut und nahezu uneingeschränkt an allen C-Typen einsetzbar. Das obere Sucherobjektiv und das untere Aufnahmeobjektiv sind auf einer gemeinsamen Platte montiert und optisch (Linsen, Lichtstärke und Brennweite) komplett identisch aufgebaut. Das Aufnahmeobjektiv ist mit einem Seikosha-S-Zentralverschluss ausgestattet mit Zeiten von 1/500 Sekunde bis 1 Sekunde und B sowie X-M-Blitzkontakt, synchronisiert mit allen Zeiten. Um beim Objektivwechsel einen unbeabsichtigten Lichteinfall zu vermeiden, muss vorher ein interner Verschlussdeckel vor die Aufnahmeöffnung geschwenkt werden. Erst dann ist die Abnahme der Objektivplatte möglich.
Die Daten: Lichtstärke 1:2,8, Brennweite 80 mm, Bildwinkel 51°, 5 Linsenelemente in 3 Gruppen, kleinste Blende 32, kürzeste Aufnahmeentfernung (Objekt-Filmebene) 34 cm, Filtergewinde 40,5 mm, Seriennummer Sucherobjektiv: 30377, Seriennummer Aufnahmeobjektiv: 33056. Bezugnehmend auf das Kleinbildformat ist diese Brennweite mit einem 48-mm-Objektiv vergleichbar, sozusagen das „Normalobjektiv“ der C 33.
Siehe auch: Übersicht der zweiäugigen Mamiya-Kameras im Museum.