Frühe Messsucherkamera aus Japan (Seriennummer 6125189), hier bestückt mit dem schwarz lackierten Teleobjektiv Nikkor-P.C 1:2,5/10,5 cm (Seriennummer 915319) mit Contax-Bajonett. Dazu – im Bild – ein Aufstecksucher („Varifocal Type Ib Finder“, Seriennummer 358347). Es gab nämlich bei der Nikon S nur einen eingebauten Sucherrahmen für 50 mm.
Der Serienstart war im Januar 1951. Für die bessere Ausnutzung des Fotopapiers bekam die Kamera beim Kleinbildfilm 135 das Format 24 x 34 mm. Eingebauter Entfernungsmesser, Innenbajonettsteuerung über Entfernungsrad, zweiter Außenbajonettanschluss, Tuchverschluss, abziehbare Rückwand, Filmtransportdrehrad, Rückspuldrehrad, feste Filmspulenrolle, Umschalter für A (Betrieb) und R (Rückspulen). Serienmäßiger Blitzanschluss. Alte Verschlusszeiten: T, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/20, 1/30, 1/40, 1/60, 1/100, 1/200, 1/500 Sekunde und B.
Auf der Oberseite ist das Markenlogo „Nippon Kogaku Tokyo“ eingraviert. Alle Gehäuse wurden in Chrom ausgeliefert. Auf Wunsch einiger Korea-Kriegsfotografen wurde zusätzlich eine kleine Serie mit besonders voluminösen Aufzugs- und Rückspulknöpfen produziert. Etwa 36.750 Kameras wurden insgesamt hergestellt. Das war die erste in die USA exportierte Nikon. Weitgehend baugleich mit der Nikon M.
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