Die 10 d – hier ein Exemplar aus dem ersten Baujahr 1968 – ist die Alpa mit der größten Auflage (gebaut bis 1974). Die Kleinbildspiegelreflex-Kamera für das Negativformat 24 x 36 mm, die es ebenso in Schwarz gab, wurde in Deutschland auch von Foto Quelle als Revue Alpa 10 d vertrieben. Dort kostete sie in dieser Ausstattung 1970 übrigens stolze 1.990 DM, mit Schneider Xenon 1:1,9/50 mm noch 1.590 DM. Die Ledertasche schlug nochmal mit 42 DM zu Buche.
Weitere Ausstattung:
Fest eingebauter Prismensucher (Mikroprismenraster und Schnittbildentfernungsmesser, Nachführanzeige für Belichtung, Mattscheibe mit eingraviertem Kreuz zur Bestimmung des Abbildungsmaßstabes). Belichtung: gekuppelter CdS-Belichtungsmesser (Lichtmessung durch das Objektiv); Filmempfindlichkeiten 12 bis 39 DIN. Der Belichtungsmesser ist mit der Verschlusszeiteinstellung gekuppelt. Verschluss: Schlitzverschluss für 1 bis 1/1.000 Sekunde und B. Belichtungsanzeige auch im Sichtfenster auf dem Kameragehäuse; Selbstauslöser mit variabler Vorlaufzeit bis 20 Sekunden, Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung. Objektivanschluss: Alpa-Bajonett, hier mit Objektiv Kern-Macro-Switar for Alpa 1:1,9/50 mm AR (Seriennummer 1113187). Kleinste Blende: 22, kürzeste Einstellentfernung: 28 cm. Auslöser (wie bei der Exakta) durch eine Verlängerung am Objektiv (Vorwahlblende). Ungewöhnlich: Der Schnellschalthebel wird nicht, wie üblich, vom Körper weg bedient, sondern zum Körper hin.
Die Kamera war auf Wunsch auch für das Halbformat 18 x 24 mm lieferbar.