Förderpreis des Kulturpreises 2014 des Landkreises Bayreuth für das Deutsche Kameramuseum in Plech

Preisverleihung beim Kreisempfang 2024
Bild: Michael Benz

Aus der Hand von Landrat Hermann Hübner (links) nahm im Rahmen des Kreisempfangs 2014 der Plecher Bürgermeister und Fördervereinsvorsitzende Karlheinz Escher (rechts) den Förderpreis des Kulturpreises stellvertretend für das Museum, den Museumsförderverein und die Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber entgegen.

Schon im dritten Jahr des Bestehens "preiswürdig"

Blick in den Saal beim Kreisempfang

Ermunterung und Belohnung zugleich: Das junge Deutsche Kameramuseum in Plech wurde mit dem Förderpreis des Kulturpreises 2014 des Landkreises Bayreuth ausgezeichnet. Der Kreistag von Bayreuth hatte dies in seiner Sitzung vom Dienstag, 29. Juli, einstimmig beschlossen.

Mit 1.500 Euro dotiert

Der Förderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wurde – unser Bild – am Freitag, 1. August 2014, im Rahmen des Landkreisempfangs im Landratsamt Bayreuth verliehen.

Bürgermeister und Fördervereinsvorsitzender Karlheinz Escher nahm ihn stellvertretend für das Museum, den Museumsförderverein und die Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber entgegen. Museumsleiter Kurt Tauber konnte wegen eines Krankenhausaufenthaltes an der Preisverleihung nicht teilnehmen.

Dankesrede des Fördervereinsvorsitzenden
Karlheinz Escher beim Kreisempfang am 1. August 2014

Sehr geehrter Herr Landrat, meine sehr verehrten Damen und Herren!

Wenn ich heute Abend den Förderpreis des Kulturpreises 2014 des Landkreises Bayreuth für das Deutsche Kameramuseum in Plech entgegennehme, dann stehe ich zwar nur als eine Person vor Ihnen, freue mich aber in doppelter Funktion und dies gleich dreifach!

Alleine bin ich deshalb, weil der Museumsgründer und Leiter der Einrichtung, der frühere KURIER-Redakteur Kurt Tauber – sicher noch dem einen oder anderen bekannt von seinen samstäglichen „KURTSgeschichten“ – derzeit wieder einmal in einer Klinik behandelt wird, nachdem er sich von dem Zusammenbruch mit Notoperation und Herzstillstand und Koma vor eineinhalb Jahren noch nicht wieder völlig erholt hat.

Vorstandsmitglied Stefan Brand führte diverse Schmuckstücke aus dem Plecher Museum vor. Bild: Andreas Wolf

Dieser Förderpreis für das Deutsche Kameramuseum ist ihm aber – das weiß ich aus vielen Gesprächen – Ansporn und Bestätigung gleichermaßen, in seinen Anstrengungen, beim Auf- und Ausbau des Deutschen Kameramuseums nicht nachzulassen. Wenn ihn etwas in dem halben Jahr Krankenhausaufenthalt im vergangenen Jahr buchstäblich am Leben gehalten hat, dann die Freude über das gelungene Werk und die Gewissheit, dass viele Möglichkeiten dieses Projekts auch noch nicht ansatzweise ausgeschöpft sind. An Ideen mangelt es ihm – und uns – jedenfalls nicht…

Erstellt: 02.08.2014