Belichtungsmesser, in Westdeutschland in den 1950er Jahren vertrieben von Wedena. Wedena in Bad Nauheim organisierte den Verkauf von Kameras der Marke Leidolf in Wetzlar; der hier gezeigte Belichtungsmesser wurde an einer Leidolf Lordomat, die ab 1953 am Markt war, benutzt. Die Ähnlichkeiten zu den Belichtungsmessern Kodalux L und Gossen Sixti legen Gossen in Erlangen als Hersteller nahe. Helligkeitsmessung durch Selenzelle hinter einem Wabenfenster, Anzeige über Spuleninstrument und Nadel; Sichtfenster als Lupe ausgeführt. Für Objekt- und Lichtmessung geeignet; einstellbare Filmempfindlichkeiten: 11 DIN/8 ASA bis 23 DIN/125 ASA. Zum Einstellen wird das Stellrad angehoben und die gewünschte Empfindlichkeit mit der roten Marke zur Deckung gebracht. Mit dem in die Ausgangsposition zurückgedrückten Stellrad konnte man eine Blende wählen, die in einem kleinen Fenster angezeigt wurde. Dabei wurde automatisch die zugehörige Reihe von Belichtungszeiten in einem zweiten Fenster angezeigt. Der Zeiger markierte dann die passende Belichtungszeit. Tabelle „Cine“ auf dem Stellrad mit Angabe der Belichtungszeit bei den Ganggeschwindigkeiten 8, 16, 32 und 64 Bilder pro Sekunde. Steckschuh zur Befestigung an der Fotokamera. Im Museum mit passendem Lederetui.