Wenn am Freitag, 11. September 2026, auf NITRO ab 22.30 Uhr der TV-Film „Der Rebell - Von Leimen bis Wimbledon“ über die Bildschirme flimmert, dann schauen die Aktiven und Freunde des Deutschen Kameramuseums in Plech besonders genau hin: Schließlich gilt es, die „Statisten“ wiederzuentdecken, die das Plecher Museum zum Gelingen dieser Filmbiografie beigesteuert hat.
Jede Menge Profiausrüstungen und Einwegkameras als Staffage
Der 130-Minuten-Film (Erstsendung am 16. Dezember 2021 auf RTL) erzählt bildgewaltig den Aufstieg von Boris Becker zum jüngsten Wimbledonsieger aller Zeiten. Das Deutsche Kameramuseum ist nach wie vor stolz darauf, an dieser Produktion beteiligt gewesen zu sein: Es stellte bei den Dreharbeiten gewissermaßen über 100 „Statisten“, ohne die die Aufnahmen zu diesem Fernsehereignis nicht hätten realisiert werden können: Profifoto- und Filmausrüstungen für die allgegenwärtigen „Fotoreporter“ sowie in Mengen einfache Fotoapparate bis hin zu Einwegkameras, die auf den Zuschauerrängen für die typischen Blitzlichtgewitter sorgten.
Auch Requisiten für den SAT.1-Film "Jack the Ripper"
Das Deutsche Kameramuseum hat schon öfter Exponate an Film- und Fernsehproduktionen ausgeliehen, aber noch nie so viel auf einmal wie bei dieser Gelegenheit. Ein paar Dutzend Sammlungsstücke – von der Studiokamera bis zum Großbildvergrößerer, von der Laborschale bis zur Daguerreotypie – gingen ebenfalls 2016 auf die 1.500 Kilometer lange Reise von Plech bis nach Litauen, wo in Vilnius der Kriminalfilm „Jack the Ripper“ für SAT.1 gedreht wurde. Das Deutsche Kameramuseum spielte dabei durchaus eine Hauptrolle. Mehr zum Thema hier.