Das Pentax-M SMC 1:1,7/50 mm ist ein manuelles Standardobjektiv für Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit Pentax-K-Bajonett, das Ende der 1970er Jahre von Asahi Optical entwickelt wurde. Es wurde etwa von 1977 bis 1984 produziert und gehörte zur kompakten M-Serie, die speziell für kleinere Kameragehäuse wie die Pentax ME und MX konzipiert war.
Das Objektiv besitzt eine feste Brennweite von 50 mm, die ungefähr dem natürlichen Blickwinkel des menschlichen Auges entspricht, und eine hohe Lichtstärke von 1:1,7, wodurch es sich besonders für Aufnahmen bei schwachem Licht und für geringe Schärfentiefe eignet. Optisch basiert es auf einer Konstruktion aus sechs Linsen in fünf Gruppen und verwendet die Pentax-typische Super-Multi-Coating-Vergütung, die Reflexionen reduziert und Kontrast sowie Farbwiedergabe verbessert.
Das Objektiv ist vollständig manuell ausgelegt, sowohl Fokus als auch Blende werden direkt am Objektiv eingestellt. Es zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise, ein überwiegend metallisches Gehäuse und ein geringes Gewicht von rund 190 Gramm aus, was es zu einem typischen und weit verbreiteten Standardobjektiv seiner Zeit machte.