Eisenberger

eisenberger panchromatisch
Bild: Kurt Tauber

Die „Eisenberger Trockenplattenfabrik Otto Kirschten, Eisenberg (Thüringen)“ wurde 1896 von Carl Kirschten unter dem Namen seines Vaters Otto Kirschten gegründet. Man begann mit der Herstellung von Trockenplatten, später kamen Filme hinzu. 1936 wurden schon mehr als 12 verschiedene Platten und vier Filmsorten produziert. Am 27. Oktober 1936 wurde die Eisenberger AG auf Otto Kirschten, den alleinigen Gesellschafter, übertragen. 1945 folgte die Verstaatlichung zum „VEB Eisenberger Film- und Trockenplattenfabrik, Eisenberg/Thüringen“. Ab 1957 firmierte man als „VEB Eisenberger Foto- und Spezialpapierwerke“. Nach dem zweiten Weltkrieg war Eisenberger aber erst ab 1950 wieder lieferfähig und stellte ab 1954 nur noch technische lichtempfindliche Papiere her. Anfang der 1960er Jahre wurde der Betrieb aufgelöst.