Blitzbirnchen waren in der Blütezeit der Amateurfotografie bis in die 1970er Jahre hinein ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Fotografie, um bei schlechten Lichtverhältnissen, besonders in Innenräumen, scharfe und gut belichtete Fotos machen zu können. Diese speziellen Lämpchen erzeugen einen kurzen, intensiven Lichtblitz, der das Motiv beleuchtet und so scharfe und detailreiche Aufnahmen ermöglicht. Es gibt viele verschiedene Typen von Blitzbirnchen, wobei oft die verschiedenen Hersteller andere Begriffe verwendeten.
Während die ersten Blitzbirnen die Form einer normalgroßen Glühlampe hatten und aus einem Glaskolben bestanden, der mit leicht entzündbarem Stanniol gefüllt war, was oft zu Unfällen führte, besaßen die modernen Blitzbirnchen ab den 1930er Jahren viel kleinere Abmessungen (Bild) und das Gehäuse bestand aus zähem Kunststoff. Bei modernen Ausführungen weist ein blauer Punkt am Kolben auf die bestandene Sicherheitsprüfung hin.
Hier beispielhaft Abbildungen von Verkaufspackungen verschiedener Typen und Hersteller und eine Liste der üblichen Blitzbirnchentypen.