Boehm’s „Sonne in der Westentasche“

Boehm's "Westentaschensonne"
Bild: Kurt Tauber

„Das ideale und alles überragende Kunstlicht“, so die Werbung damals – in den 1920er Jahren – über dieses winzige Reise-Blitzlicht: „Boehm’s ‚Sonne in der Westentasche'“, für die es „Patente in allen Kulturstaaten“ gab. Das einem Zigarettenetui in Form und Größe (ca. 8,5 x 7,5 cm) nicht unähnliche Gehäuse birgt einen Magnesiumstreifen, der auf der unteren Spule aufgerollt ist und über die obere Spule in einen ausklappbaren Schaft ausgerollt wird. Das Magnesiumband wird oberhalb des Schaftes entzündet und brennt gleißend hell ab. Mittels Daumen wird neues Band nachgefördert und somit kann die Brandzeit gesteuert werden.

Objektdaten

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Blitzgeräte Kategorie/Typ
Antikes Blitzgerät
Land / Produktion
Deutschland (vor 1945)
Blitzgerät: Blitztechnik
Magnesiumband
Blitz-Reflektor
Kein Reflektor
Blitzanschluss
keine Synchronisation
Stromversorgung
keine
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.)
Abmessungen (ca. in cm)
1 x 8,5 x 7,5
Entstehungszeitraum Dekade
1920-1930
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