Elektronischer Belichtungsmesser mit CdS-Messzelle von Gossen, Erlangen, ab etwa 1963. Der CdS-Fotowiderstand ändert unter Lichteinwirkung seinen Widerstandswert und ermöglicht auf einem Zeigerinstrument die Anzeige der Helligkeit. Zum Betrieb ist eine zusätzliche Stromquelle (zum Beispiel Mallory PX 13) erforderlich. Gegenüber der Selenzelle weist das CdS-Prinzip eine deutlich höhere Messempfindlichkeit auf. Die Zeigerskala, im Unterschied zum Vorgänger gelb unterlegt, ist in 2 Bereiche aufgeteilt: oben Skalenwerte 1 bis 12, unten Skalenwerte 12 bis 22. Der Messvorgang wird durch Druck auf die seitliche Wipptaste, abhängig von der Helligkeit oben oder unten, ausgelöst, wobei nur die jeweils gewählte Skala angezeigt wird. Der Zeigerwert wird dann mit der Drehscheibe auf der unteren gelben Skala eingestellt, danach können auf den oberen Skalen der Drehscheibe die Belichtungswerte abgelesen werden: Blendenwerte 1 bis 90, Belichtungszeiten 1/4.000 Sekunde bis 8 Stunden, Filmempfindlichkeiten DIN 9 bis 45, ASA 6 bis 25.000, Bildfrequenzen für Filmaufnahmen 8 bis 128 Bilder/Sekunde. Am unteren Rand der Drehscheibe sind auch EV-Werte -8 bis +24 ablesbar. Im Gegensatz zu der ersten Lunasix-Version sind hier die Skalen im Uhrzeigersinn angeordnet. Neben der Objektmessung ist durch Vorschieben einer Kalotte auch die Lichtmessung möglich.