„Die einzige Autofokus-Kamera mit einem Zeiss-Objektiv“, so lautete 1985 der Werbeslogan für die Yashica T AF, die kurz nach der Übernahme des Unternehmens durch die Kyocera Corporation auf den Markt kam. Sie ist eine Sucherkamera für Kleinbildfilm 135, Das Objektiv ist ein Carl Zeiss Tessar 1:3,5/35 mm mit klassischer Linsenkonstruktion: vier Linsen in drei Gruppen. Die Linsen sind vergütet, was 1985 zwar Standard war, durch den Buchstaben „T“ im Namen der Kamera aber hervorgehoben wurde. Man wollte offensichtlich an die Tradition des legendären Objektivherstellers Zeiss anknüpfen, der die Linsenvergütung schon Jahrzehnte vorher als Erster eingeführt und damals mit einem roten T gekennzeichnet hatte. Kürzeste Entfernungsseinstellung: ein Meter. Verschlusszeiten 1/8 bis 1/500 Sekunde, ISO 50 bis 1000, automatische Belichtungssteuerung, Selbstauslöser. Filmtransport und Rückspulen des Films erfolgen über einen eingebauten Elektromotor. Für damalige Verhältnisse überdurchschnittlich leistungsfähig war der Autofokus mit acht Auflösungsstufen. Bemerkenswert für eine Sucherkamera ist die Entfernungsanzeige im Suchereinblick. Dies erfolgt in vier Stufen mittels Piktogrammen: „Kopf blinkt“: zu nah, „Kopf“: ein bis zwei Meter Entfernung, „Gruppe“: zwei bis vier Meter, „Berg„: über vier Meter. Der eingebaute Blitz fährt seitlich aus, wenn man einen kleinen Schieber an der Rückseite der Kamera betätigt. Stromversorgung: 2 x AA-Batterien 1,5 Volt.