Sucherkamera (1952-1957) für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm). Manuelle Schärfeeinstellung, mechanischer Zentralverschluss mit B, 1 bis 1/300 Sekunde, manuelle Belichtungssteuerung. Hier mit Objektiv Leidolf Lordon 1:2,8/50 mm mit Prontor-SV-Verschluss oder mit Objektiv Triplett 1:3,8/50 mm oder Triplon 1:2,8/50 mm.
Aus dem damaligen Prospekt: „Die bekannte 4 x 4-cm-Kamera Leidox hat jetzt in der Lordox ein Schwestermodell im Kleinbild-Format 24 x 36 mm gefunden. Bewährte Eigenheiten der Leidox wurden beibehalten, Änderungen und Verbesserungen, zum Teil bedingt durch das kleinere Negativformat der Kamera, durchgeführt. Das Material des Kamera-Oberteils der Lordox 24 x 36 mm ist edelverchromtes Messing. Der Kamerakörper ist beledert, überhaupt wurde auf ein elegantes äußeres Gewand großer Wert gelegt. Eine übersichtliche Skala zeigt an, wie viel Aufnahmen jeweils noch gemacht werden können. Die Rückwicklung des belichteten Films wird durch eine kleine Hebelstellung frei und ist wie überhaupt jeder andere Handgriff zur Bedienung der Lordox denkbar einfach. Auf weiche Auslösung des Gehäuseauslösers wurde besonders geachtet. Aufsteckschuh für E-Messer oder Blitzgerät ist vorhanden. Optische Ausrüstung: Das neu errechnete Lordon 1:2,8/5 cm. Das Objektiv ist hart vergütet und farbkorrigiert. Der Prontor-SV-Verschluss gestattet – wie bekannt – Verwendung von Blitzlampen und Röhrenblitzen bei allen Verschlusszeiten bis zur kürzesten (1/300 Sekunde) und besitzt einen eingebauten Selbstauslöser.“
Der Preis 1952 betrug mit dem Lordon 1:2,8/5 cm in Prontor SV 142,- DM.
Siehe auch: Leidolf Leidox.