Professioneller Kopierapparat von Ernst Leitz Wetzlar aus den 1930er Jahren, bestehend aus Grundgehäuse und Diafilmaufsatz für bis zu zehn Meter Diafilm. Neben einem kleineren Diapositivkopierer für Amateure (Leitz-Telegraphie-Wort: ELDUR und ELDIA) bot Leitz für die professionelle Anwendung diese Durchleuchtungseinrichtung zur Erstellung von Kontaktkopien auf Positivfilm an.
Das Negativ kann in weißem Licht auf seine Dichte geprüft werden, die Lichtquelle ist regulierbar. Während des gesamten Bearbeitungsvorgangs kann das Negativ beobachtet werden. Das Gerät verfügt über eine Vorrichtung zum „Zurückhalten zu heller Negativstellen“, ähnlich wie beim Vergrößern per Hand.
Das Grundgehäuse (KOLOM) ist mit einer 15-Watt-Osram-Lampe und einer roten Beobachtungslampe ausgestattet. Zwei Negativfilmspulen sind vorhanden. Eine Belichtungsuhr ist anschließbar.
Der Diafilm-Aufsatz (KOTOS) hat ein schwenkbares Gehäuse, eine Filmandruckplatte aus Glas, ein Magazin für maximal zehn Meter Kleinbildfilm 135 und ein Bildfenster von 24 x 36 mm, also für Kleinbildfilm, damals noch „Leicafilm“ genannt. Das Gerät ist auch geeignet zur Kopie von Negativen im Halbformat 18 x 24 mm, 3 x 4 cm und 4 x 4 cm (maximales Format für Kleinbildrähmchen mit den Außenmaßen 5 x 5 cm).
Zusätzlich gab es noch einen hier nicht dargestellten Glasdia-Aufsatz (KOGLA) für Platten 5 x 5 cm.