Lichtstarkes und heute bei Sammlern sehr begehrtes Teleobjektiv für Leica-Kameras mit Schraubfassung M 39, hier montiert an einer Leica IIIc zusammen mit zugehörigem Spezialsucher. Das Objektiv wurde produziert von 1942 bis 1954 mit einer Gesamtauflage von 4.500 Stück. Nicht ganz 300 Exemplare davon gingen an die Bundeswehr.
Eines der letzten überhaupt hergestellten Exemplare
Das Museumsmodell trägt die Seriennummer 1151173 und ist damit eines der letzten gefertigten Exemplare. (Das letzte Exemplar hat die Nummer: 1152000.) Die hohe Lichtstärke von 1:1,5 erfordert einen großen Durchmesser der Frontlinse. Um das Sichtfeld des Messsuchers nicht allzu sehr zu behindern, wurden an der Gegenlichtblende Durchbrüche angebracht. Da die üblicherweise im Sucher eingeblendeten Leuchtrahmen bei längeren Brennweiten sehr klein werden, wurde auch für dieses Objektiv ein spezieller Sucher entwickelt, der für geringe Aufnahmeentfernungen einen einstellbaren Parallaxenausgleich bietet, kürzeste Entfernung 1 Meter. Die optische Konstruktion beinhaltet 7 Linsen in 5 Gruppen bei einem Bildwinkel von 28°, Blendenbereich von 1,5 bis 16, Filtergewinde E 58. Nahe der Fassung ist ein Sockel mit separatem Stativgewinde 3/8 inch (hier reduziert auf 1/4 inch) angebracht.