Teleobjektiv für Kameras mit Leica-Schraubanschluss M 39, später M-Bajonett, produziert von 1961 bis 1984 in Kanada. Dieses Objektiv, das in verschiedenen Unterlagen den Zusatz „-V“ trägt, ist speziell konstruiert für den Einsatz mit den Visoflex-Spiegelkästen. Die durch den Spiegelkasten vergrößerte Bildweite ist hier durch einen verkürzten Objektivtubus ausgeglichen, um eine Fokussierung auf unendlich zu ermöglichen. Alternativ ist nur der Objektivkopf, der die Linsen enthält, separat verfügbar und kann mit passenden Adaptern ebenfalls am Visoflex eingesetzt werden.
Die Optik enthält 4 Linsen in 4 Gruppen mit einem Bildwinkel (diagonal) von 9° und einem Blendenbereich von 4,8 bis 22. Die gewünschte Arbeitsblende kann als Anschlag vorgewählt werden, um schnell von Offenblende auf Arbeitsblende umzuschalten. Das Museumsmodell mit der Seriennummer 2 216 696 wurde in der Anfangsphase (1966) produziert und ist mit einem Schraubanschluss M 39 ausgerüstet, Filtergewinde E 58. Der Einsatz kann mit M 39 direkt am Visoflex I und II erfolgen. Mit einem Adapter passt dieses Objektiv auch an Visoflex II und Visoflex III.
Siehe auch: Leitz Visoflex III Spiegelkasten.