Ungewöhnlicher Projektor für Mittelformat-Dias (6 x 6 cm), ab 1912 bei Liesegang in Düsseldorf gebaut. Objektiv ohne Beschriftung, vermutlich ein Denar von Liesegang mit 12 cm Brennweite; manuelle Fokussierung mittels Zahntrieb; Kondensor-Durchmesser 8,5 cm. Transport der Dias durch einen inzwischen verlorenen Wechselschieber. Das auffällig röhrenförmig konstruierte Gehäuse besteht aus vernickeltem Stahlblech und ist auf einer hölzernen Bodenplatte montiert. Schutzhaube aus schwarz lackiertem Blech mit Schriftzug „Hora“ und Tragegriff. Netz- bzw. Transformatoranschluss. Länge über alles: 43 cm. Liesegang stellte zeitgleich auch den Hora Modell I (Diaformat 8,5 x 8,5 cm) sowie den Hora Modell II (Diaformat 9 x 12 cm) her.
Weiterhin gab es noch die Modelle Hora III bis V, die sich konstruktiv und ausstattungsmäßig sehr unterschieden.