Mannesmann Multiblitz Röhrenblitzgerät

Röhrenblitzgerät für den professionellen Einsatz der Firma Dr. Ing. Mannesmann, Westhoven/Köln. Im Jahr 1948 entwickelte Dieter Mannesmann das erste deutsche Röhrenblitzgerät, wie der Elektronenblitz anfangs hieß. Schon 1949 kamen die ersten Multiblitz-Geräte auf den Markt (zeitgleich auch bei Blaupunkt und Elmed) – Schwergewichte von gut 8 kg (ohne Akku).

Das Museumsgerät in der Abbildung stammt vermutlich aus den 1960er Jahren und besitzt zwei Stabblitzgeräte mit starren Reflektoren. Das Taschenuhrgroße runde Gerät zwischen den Blitzen in der Abbildung dürfte eine Servo-Zelle für die Auslösung des zweiten Blitzes sein.

Dr. Ing. Dieter Mannesmann war übrigens auch der Erfinder der Leitzahl (GN = Guide Number), definiert als Blitz-Objekt-Abstand multipliziert mit der korrekten Blendenzahl, um die Helligkeit eines elektronischen Blitzes zu messen.

Das Museumsgerät wurde uns vom Fotostudio im Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin nach der Ausmusterung überlassen; ursprünglich Eigentum der Tierseuchen-Forschungsstiftung.

Objektdaten

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ID Sammlung Kurt Tauber
100551
Blitzgeräte Kategorie/Typ
Elektronenblitz Profi
Marke
Mannesmann, Köln, Deutschland
Firma/Produktion
Mannesmann, Köln, Deutschland
Blitzgerät: Blitztechnik
Blitzröhre
Blitz-Reflektor
Starrer Reflektor aufsetzbar
Slavefunktion
Keine Angabe
Blitzanschluss
Kabelanschluss
Stromversorgung
Akkus Blei
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.)
Entstehungszeitraum Dekade
1960-1970
Museumsobjekt Zugangsdatum Jahr
2023
Spender/Herkunft
Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
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