Dies war Europas „Kamera des Jahres 1991/1992“. Minolta überraschte bei der Dynax 7 xi mit technischen Neuerungen, die keine damalige einäugige Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm 135 vorweisen konnte. Sie hat Sensoren am Suchereinblick und Handgriff, die automatisch Kamerafunktionen wie etwa den Autofokus aktivieren. Der Autofokus arbeitet mit 4 CCD-Sensoren. Um auch bei schlechtem Licht eine exakte Fokussierung zu ermöglichen, sendet die Kamera automatische Messblitze aus. Die Belichtungsmessung erfolgt mit 14-Zonen-TTL-Messung (Wabenfelder-Mehrzonenmessung oder Spotmessung). Ein Blitzgerät mit Leitzahl 12 ist eingebaut und hat TTL-Blitzsteuerung bei automatischer Einstellung der Synchronzeit bis maximal 1/200 Sekunde. Der senkrecht ablaufende Schlitzverschluss ermöglicht Verschlusszeiten von 1/8.000 bis 30 Sekunden plus B. Die Kamera kann wahlweise manuell, mit Blenden- oder Zeitvorwahl oder im Programm-Modus (auch mit Motiv-Chipkarten: Reise, Kinder, Hintergrundschärfe, Mitzieheffekte etc.) genutzt werden. Minolta bot zeitgleich eine Serie neuer Xi-Objektive an, die mit Zoom-Motor und Mikrocomputer ausgestattet waren. Das hier montierte Zoom-Objektiv stammt aus der neuen Objektivserie. Es ist ein Minolta AF Zoom xi mit Brennweiten von 28 bis 80 mm und einer maximalen Blendenöffnung von 4,0 bis 5,6.