Ein sehr gut ausgestattetes, semiprofessionelles Spiegelreflexkameragehäuse für Kleinbildfilm 135. Die Nikon F 100 wurde von 1999 bis 2006 produziert. Es passen alle Objektive mit Nikon F-Bajonett. Um alle Funktionen der Kamera nutzen zu können, sind allerdings Objektive des Typs D zu verwenden. Bis auf die Rückwand besteht das Gehäuse aus Magnesium. Filmtransport und Rückspulen des Films erfolgen elektrisch. Verschlusszeiten von 30 Sekunden bis 1/8.000 Sekunde. Der Autofokus misst mit fünf Messfeldern, drei davon sind Kreuzsensoren. Der Belichtungsmesser hat zehn Messzonen (3 D-Matrixmessung, mittenbetont und Spotmessung). Die Kamera bietet integrierten Blitz, LCD-Display, eine Abblendtaste und einen Sucher mit Dioptrienausgleich. Die Stromversorgung erfolgt über vier Mignonzellen oder, wie hier, über ein Batteriepack. Die Nikon F 100 schafft 4,5 Bilder pro Sekunde, mit Batteriepack MB 15 sogar fünf Bilder.
Die Nikon F 100 ist die Schwester der digitalen Nikon D 750, sie unterscheidet sich optisch und in der Handhabung von dieser nur durch das Display an der Rückwand der D 750. Die professionelle Nikon F 5 bietet zusätzlich noch einen Wechselsucher, Staubabdichtung, manuelle Filmrückspulung und Spiegelvorauslösung.