Einäugige Spiegelreflexkamera (SLR) für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm), konzipiert als günstige Alternative zur Nikon F oder als Zweitgehäuse. Die Nikkormat FT-N war eine verbesserte Version des Modells FT und hatte ebenfalls einen Rückschwingspiegel sowie das Nikon-F-Bajonett. Der Spiegel konnte arretiert werden. Dadurch konnten 99 Prozent aller Nikkore auch an diesem Kameramodell eingesetzt werden. Wechselobjektiv hier: Nikon Nikkor-S. C. Auto 1:1,4/50 mm, Seriennummer 1416604. Prismensucher, im Gegensatz zur Nikon F fest eingebaut. Metalllamellenschlitzverschluss, vertikal ablaufend (B, 1 bis 1/1.000 Sekunde; Vorlaufwerk). Blitzsynchronisation über zwei Kabelanschlüsse (X, M); Blitzsynchronzeit 1/125 Sekunde. Eine verbesserte und mittenbetonte TTL-Offenblendenmessung mit Nadelanzeige wurde verbaut, ein Belichtungskontrollfenster befand sich auf der Gehäuseoberseite. Im Sucher wurde die Verschlusszeit eingespiegelt. Die Lichtstärke des angesetzten Objektivs wurde automatisch abgeglichen und konnte über eine Skala kontrolliert werden. Das Belichtungssystem hat sich als sehr robust und langlebig erwiesen. Diese Kamera wurde von 1967 bis 1975 gebaut und ist bis heute die beliebteste Kamera aus dieser Modellreihe. Ausschließlich manueller Filmtransport. Das Gewicht betrug 750 Gramm. Die Gehäuse gab es in Chrom und in Schwarz; Anschlüsse für Drahtauslöser und Stativ (1/4″).
Für den japanischen Inlandmarkt wurde diese Kamera unter der Bezeichnung Nikomat verkauft.