Gebaut zwischen 1958 bis 1960 in Japan in 12.310 Exemplaren. Die Nikon S 3 verwendet Kleinbildfilm 135 mit dem Aufnahmeformat 24 x 36 mm. Die Objektive haben den „Nikon S Mount“-Anschluss (entspricht fast dem klassischen Zeiss-Contax-Bajonett). Hier ist die S 3 bestückt mit dem Nikon W-Nikkor.C 1:3,5/2,8 cm von 1952, Seriennummer 715 342, abblendbar bis 22, gebaut in 10.000 Exemplaren. Hier mit einem Birnchenblitzgerät („Flash Unit BC-III“) und dem passenden Aufstecksucher („Viewfinder 2,8“).
Die S 3 entspricht mechanisch der Nikon SP. Optisch ist das Suchersystem vereinfacht. Der Sucher kompensiert keinen Parallaxenfehler, und die Rahmenlinien sind fest (eingeätzt) und keine Leuchtrahmen, ein Entfernungsmesser für 50 mm ist integriert. Der Serienstart war im März 1958, das Museumsexemplar stammt aus diesem Jahr. Weitere Detaile: Horizontaler Tuchverschluss. Abziehbare Rückwand mit einem Verriegelungs-Drehknopf und Filmmerkscheibe, Filmtransport-Schnellspannhebel, Rückspulkurbel (für einen Film mit 36 Bildern werden weniger als 20 Sekunden benötigt), feste Filmspulenrolle, Umschaltring am Auslöseknopf für A (Betrieb) und R (Rückspulen), Motoranschluss (für Antrieb S 36), Verschlusszeitenwähler mit allen Zeiten auf einer Ebene, der sich mit dem Nikon-Belichtungsmesser mechanisch koppelt. Wählfenster für die Blitzsynchronisation, Selbstauslöser, Bildzählwerk mit Filmtypanzeige und am Kameraboden eine Filmmerkscheibe.
Zirka 12.300 Kameras wurden produziert, davon nur 250 in Schwarz, die heute in gutem Zustand selten unter 10.000 Euro (Stand: 2026) zu bekommen sind.
1964 wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Tokyo eine schwarze S-3-Sonderedition von 2.000 Exemplaren, heute als Nikon S 3 Olympic (Start der Seriennummern bei 6320001) bekannt, herausgebracht Diese dann mit Titanfolienverschluss und anderen Merkmalen der Nikon F.
Im Jahr 2000 betrat die Nikon S 3 Millenium Edition mit 8.000 Exemplaren in Schwarz und 2.000 in Chrom noch einmal die Bühne.
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