Frühe Messsucherkamera aus Japan (1951 bis 1955), hier mit ungewöhnlicher achtstelliger Seriennummer (60910544 – in Fachkreisen: „Eight-digit Type II), bestückt mit dem lichtstarken leichten Tele Nikkor-P.C 1:2,0/85 mm (Seriennummer 904049) mit Contax-Bajonett. Dazu – im Bild – ein Aufstecksucher („Viewfinder 8,5“). Filmtransport per Drehknopf (Kleinbildfilm Typ 135). Mechanischer Schlitzverschluss (T und B, 1 bis 1/500 Sekunde). Sucherrahmen für 50 mm, Suchervergrößerung: 0,6-fach.
Ab Dezember 1950 gab es Änderungen bei der Blitzsynchronisation, bei den Andruckschienen im Sucherschuh, und es wurde ein höherer Rückspuldrehknopf verbaut. Die Nikon S wurde als erste Nikon offiziell exportiert, 36.724 Nikon S wurden bis Januar 1955 gebaut. Die ersten 1.597 Stück trugen noch die bei späteren Exemplaren fehlende Gravierung „M“ der Nikon M vor der Gravierung, entsprachen aber sonst der Nikon S. Ansonsten nahezu identisch mit der Nikon M.
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