Frühe Messsucherkamera aus Japan (Museumsmodell stammt von 1951, Seriennummer 6094481), bestückt mit dem leichten Weitwinkel W-Nikkor.C 1:3,5/35 mm (Seriennummer 9101488) mit Nikon-Contax-S-Bajonett. Dazu – im Bild – ein Aufstecksucher („Viewfinder 3,5“). Filmtransport per Drehknopf (Kleinbildfilm Typ 135). Mechanischer Schlitzverschluss (T und B, 1 bis 1/500 Sekunde). Sucherrahmen für 50 mm, Suchervergrößerung: 0,6-fach.
Ab Dezember 1950 gab es Änderungen bei der Blitzsynchronisation, bei den Andruckschienen im Sucherschuh, und es wurde ein höherer Rückspuldrehknopf verbaut. Die Nikon S wurde als erste Nikon offiziell exportiert, 36.724 Nikon S wurden bis Januar 1955 hergestellt. Die ersten 1.597 Stück trugen noch die bei späteren Exemplaren fehlende Gravierung M der Nikon M vor der Gravierung, entsprachen aber sonst der Nikon S.
Der Serienstart war im Januar 1951. Für die bessere Ausnutzung des Fotopapiers bekam die Kamera das Format 24 x 34 mm. Eingebauter Entfernungsmesser, Innenbajonettsteuerung über Entfernungsrad, zweiter Außenbajonettanschluss, Tuchverschluss, abziehbare Rückwand, Filmtransportdrehrad, Rückspuldrehrad, feste Filmspulenrolle, Umschalter für A (Betrieb) und R (Rückspulen). Serienmäßiger Blitzanschluss. Alte Verschlusszeiten: T, 1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/20, 1/30, 1/40, 1/60, 1/100, 1/200, 1/500 Sekunde und B.
Auf der Oberseite ist das Markenlogo „Nippon Kogaku Tokyo“ eingraviert. Alle Gehäuse wurden in Chrom ausgeliefert. Auf Wunsch einiger Korea-Kriegsfotografen wurde zusätzlich eine kleine Serie mit besonders voluminösen Aufzugs- und Rückspulknöpfen produziert. Weitgehend baugleich mit der Nikon M.