Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm 135, hergestellt von Olympus in Japan von 1984 bis 1987. Diese kompakte und doch vielseitige Kamera ist mit einem Olympus-OM-Bajonett ausgestattet, ein umfangreiches Objektivprogramm steht zur Verfügung. Das Museumsmodell ist hier bestückt mit einem Olympus Zuiko Auto-W 1:2,8/28 mm (Seriennummer 361784). Die Fokussierung erfolgt anhand eines Schnittbild-Entfernungsmessers im Sucher. Die Mattscheiben sind austauschbar. Neben der manuellen Nachführ-Belichtungsmessung ist eine Zeitautomatik mit Blendenvorwahl vorhanden. Die autodynamische TTL-Messsteuerung (Integralmessung) erfolgt während der Belichtung auf der Filmoberfläche, wodurch eine Anpassung der Belichtungszeit während der Aufnahme möglich wird. Auch licht- oder schattenbetonte Spotmessung ist verfügbar. Das auf einer Silizium-Fotodiode basierende Messsystem deckt einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 6 bis ISO 3.200 ab, Kompensationsmöglichkeit plus/minus 2 Lichtwerte. Der elektronisch gesteuerte Schlitzverschluss arbeitet mit Zeiten von 1/2.000 Sekunde bis 60 Sekunden (Integralmessung) beziehungsweise 240 Sekunden (Spotmessung) und B, mechanische Verschlusszeit (batterieunabhängig) 1/60 Sekunde. Die Zeit wird im Sucher mit einer LED-Anzeige eingeblendet. Selbstauslöser mit 12 Sekunden Vorlaufzeit. Als zusätzliche Stromquelle sind 2 Batterien mit 1,5 Volt (beispielsweise SR 44) erforderlich.
Die Kamerarückwand kann komplett abgenommen und gegen eine Datenrückwand oder ein Langfilmmagazin mit bis zu 250 Aufnahmen ausgetauscht werden. Für den Filmtransport stehen ein ansetzbarer Motordrive (5 Bilder/Sekunde) oder ein Winder (2 Bilder/Sekunde) zur Verfügung.