Die Olympus Trip AF MD ist eine analoge Kompaktkamera des japanischen Herstellers Olympus. Sie wurde in den 1980er-Jahren als einfach zu bedienende Sucherkamera für Reise-, Alltags- und Schnappschussaufnahmen angeboten. Die Abkürzung AF bezeichnet den Autofokus, während MD für den motorischen Filmtransport (Motor Drive) steht.
Die Kamera verwendet Kleinbildfilm des Typs 135 und erzeugt Negative im Format 24 × 36 mm. Sie besitzt ein fest eingebautes 35-mm-Objektiv mit einer größten Blendenöffnung von 1:3,8. Entfernung und Belichtung werden automatisch eingestellt. Ein eingebautes Blitzgerät dient der Ausleuchtung bei schlechten Lichtverhältnissen und kann deaktiviert werden.
Nach jeder Aufnahme transportiert die Kamera den Film motorisch weiter. Am Ende des Films erfolgt die Rückspulung automatisch; zusätzlich ist eine manuelle Rückspulfunktion vorhanden. Die Stromversorgung erfolgt über zwei AA-Batterien (1,5 Volt), die auch den Filmtransport und das Blitzgerät versorgen. Ein Selbstauslöser und ein Stativgewinde sind nicht vorhanden.
Das überwiegend aus Kunststoff gefertigte Modell gehört zur späteren Trip-Baureihe, deren Kameras vor allem auf unkomplizierte Bedienung ausgerichtet waren. Aufgrund der weitgehend automatisierten Funktionen gilt die Trip AF MD als typische Point-and-Shoot-Kamera ihrer Zeit.