Die Pentax P 30 wurde Mitte der 1980er Jahre als Nachfolger einfacher mechanischer Kleinbildkameras für den Film 135 und als Übergangsmodell zu stärker automatisierten Systemen entwickelt. Sie richtete sich vor allem an Einsteiger und Hobbyfotografen, die eine kompakte und leicht zu bedienende Spiegelreflexkamera suchten. Die Kamera war Teil der P-Serie, zu der später auch die weiterentwickelten Modelle P 30 N und P 30 T gehörten, die zusätzliche Belichtungsfunktionen boten. Die Kamera ist mit allen Pentax-K-Objektiven (manuelle Belichtung) und Pentax-KA-Objektiven (Programmautomatik) kompatibel.
Die Pentax P 30 verfügt über ein leichtes Kunststoffgehäuse mit Metallchassis und zeichnet sich durch eine kompakte Bauform aus. Die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und auf einfache Handhabung ausgelegt. Die Kamera besitzt keinen Autofokus und keine motorisierte Filmtransportfunktion, was sie mechanisch einfach und zuverlässig macht.