Ein Reproduktionsobjektiv für besonders große Reproduktionsformate aus dem Hause Rodenstock für den damaligen Weltmarktführer für Reprogeräte, die Firma Klimsch & Co., Frankfurt am Main. Das Objektiv wurde ab 1954 hergestellt. Nach der Seriennummer 3.830.829 stammt das Museumsexemplar aus dem Jahr 1956. Die größte Blendenöffnung ist 9,0, die Brennweite 800 mm, das Gewicht 2.730 Gramm. Das Objektiv ist mit einer Irisblende ausgestattet, die über einen Blendenring bis Blende 260 geschlossen werden kann. Zusätzlich gibt es einen Schieber am Tubus, mit dem ein Spalt geöffnet werden kann, um Filter einzustecken. Die Frontlinse hat einen Durchmesser von 83 mm. Das Objektiv mit sechs Linsen in vier Gruppen ist 97 mm hoch und 127 mm breit. Der Gehäuseanschluss erfolgt über ein Gewinde (110 mm).
Entsprechend groß waren auch die entsprechenden Repro-Kameras. Eine ungefähre Vorstellung mag die Klimsch Zweiraum-Kamera im Virtuellen Deutschen Kameramuseum vermitteln.