Einäugige Spiegelreflexkamera (SLR) für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm), hergestellt in der DDR ab 1953. Für Wechselobjektive mit Bajonettanschluss, hier mit einem Carl Zeiss Jena Tessar 1:2,8/50 mm, Seriennummer 4342973; manuelle Fokussierung. Hier mit Lichtschachtsucher, der gegen andere Suchereinsätze ausgetauscht werden konnte. Daneben befindet sich ein Fernrohrsucher. Mechanisch gesteuerter Schlitzverschluss (B, 1 bis 1/1.000 Sekunde: Vorlaufwerk); manuelle Belichtungssteuerung. Filmmerkscheibe am Rückspulrad. Manueller Filmtransport; Anschluss eines Federwerksmotors möglich. Anschlüsse für Drahtauslöser und Stativ (3/8″). Die Kamera hat nur einen Blitzsynchronkontakt, obwohl das „FX“ im Modellnamen für X- und F-Kontakt steht. „Schon im Frühjahr 1953 wurde die Praktina FX – anfangs mit einer oder auch zwei Koax-Blitzbuchsen, später mit einer genormten PC-Blitzbuchse X – in Serie gefertigt. Richard Hummel dürfte bei der Zahl „10.000“ wohl die mit Blendenvorwahl produzierten Praktina FX gemeint haben; diese Anzahl erscheint jedenfalls realistisch.“ (Horst Neuhaus)