Selenbelichtungsmesser der britischen Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Weston, produziert ab 1960 in England (und nur in England). Das sehr aufwändig ausgestattete Gerät weist einige Besonderheiten auf. Der Lichteintritt ist nicht an der Stirnseite sondern an der Geräterückseite angeordnet. Um einen sehr grossen Helligkeitsbereich abdecken zu können, sind zwei Zeigerskalen vorhanden. Für grosse Helligkeit wird eine Lochscheibe vor den Lichteintritt geklappt und automatisch die passende Skala eingeschwenkt. Bei schwachem Licht arbeitet man direkt mit der offenen Wabenscheibe und der entsprechenden Skala. Für die Lichtmessung kann eine separate Kalotte vor den Lichteintritt gesteckt werden (hier nicht vorhanden).
Während der Messung kann die Zeigerstellung mit der seitlichen Taste arretiert und bequem abgelesen werden. Die Selenzelle erzeugt, abhängig von der Helligkeit, einen elektrischen Strom, mit dem das Zeigerinstrument angesteuert wird, eine zusätzliche Stromquelle ist nicht erforderlich. Die Skalenwerte: Zeiten von 1/1.000 Sekunde bis 64 Sekunden, Blendenwerte von 1,0 bis 32, Empfindlichkeiten ASA 0,1-16.000 (DIN-Skala nicht vorhanden). Die Zeigerskala verwendet „foot-candle“-Werte (ein foot-candle entspricht zirka 11 Lux), Skala 1 von 1 bis 25, Skala 2 von 25 bis 1.600.