Selenbelichtungsmesser der britischen Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Weston Instruments and Electronics, produziert ab 1963 bis etwa 1972 in England, Nachfolger des Weston Master IV. Das sehr aufwändig ausgestattete Gerät weist einige Besonderheiten auf. Der Lichteintritt ist nicht an der Stirnseite sondern an der Geräterückseite angeordnet. Um einen sehr grossen Helligkeitsbereich abdecken zu können, sind zwei Zeigerskalen vorhanden. Für grosse Helligkeit wird eine Lochscheibe vor den Lichteintritt geklappt und automatisch die passende Skala eingeschwenkt. Bei schwachem Licht arbeitet man direkt mit der offenen Wabenscheibe und der entsprechenden Skala.
Für die Lichtmessung wird eine separate Kalotte vor den Lichteintritt gesteckt. Während der Messung kann die Zeigerstellung mit der seitlichen Taste arretiert und bequem abgelesen werden. Die Selenzelle erzeugt, abhängig von der Helligkeit, einen elektrischen Strom, mit dem das Zeigerinstrument angesteuert wird, eine zusätzliche Stromquelle ist nicht erforderlich. Die Skalenwerte: Zeiten von 1/1.200 Sekunde bis 90 Sekunden, Blendenwerte (eng gestuft) von 1 bis 32, Empfindlichkeiten ASA 0,7-12.800/DIN 1-42, Lichtwerte Skala 1 von 2 bis 10, Skala 2 von 10 bis 16.