Zeiss Ikon Contaflex 126

Zeiss Ikon Contaflex 126
Bild: Kurt Tauber

Die erste Kleinbildkamera (1967 bis 1971), die problemlose Bedienung per PAK-Kassette 126 beim Filmwechsel mit der universellen Anwendung einer Spiegelreflex-Systemkamera verbindet: Contaflex 126. Ihre stärksten Verkaufsargumente: CdS-Innenmessung mit Blendenautomatik, außerdem individuelle Blendenwahl. Erweiterte Blitzautomatik für Blenden- und Zeiteinstellung bei Normal- und Weitwinkelobjektiven. Kontrollzentrale im Sucher für Blende und Entfernung. Warnfelder für ungeeignetes Licht, auch bei Blitzaufnahmen. Zwei Entfernungsmesser: Schnittbild und Feinrasterring. Schlitzverschluss mit Zeiten bis 1/500 Sekunde, synchronisiert für Blitzlampen und Elektronenblitze. Vereinfachter Filmwechsel durch Kassette 126 mit automatischer Einstellung der Filmempfindlichkeit. Damit entfällt das Filmeinfädeln, das Einstellen des Zählwerkes und das Rückspulen des Films. Zeiss-Wechselobjektive für universelle Anwendung von 32 mm bis 135 mm Brennweite. Hier mit Normalobjektiv Zeiss Tessar 1:2,8/45 mm. Anschluss an Reprogeräte.

Preis der Kamera im Jahre 1968 mit Zeiss-Tessar 1:2,8/45 mm: 600 DM.

 

 

Objektdaten

Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Einäugige Spiegelreflex (SLR)
Marke
Zeiss Ikon, Deutschland
Firma/Produktion
Zeiss Ikon, Stuttgart, Deutschland
Fotografischer Film / Konfektion
Pak-Film 126
Negativformat fotografischer Film
28 x 28 mm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Ja
Belichtungsmesser
eingebaut, gekuppelt
Belichtungssteuerung
Zeitvorwahl
Wechselobjektiv an Kamera
Carl Zeiss Tessar 1:2,8/45 mm
Objektiv-Anschluss
Bajonett Contaflex
Fokussierung
manuell
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Schlitzverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss kürzeste Zeit
1/500 s
Blitz
Zubehör mit Kabelkontakt
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1967
Produktionszeitraum bis
1971
Produktionsstückzahl
25.000
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.), Belederung
Gewicht (g)
720