Die Mamiya 528 AL ist eine japanische Kleinbild-Spiegelreflexkamera von 1975, sie war das Folgemodell der Mamiya 528 TL. Sie verfügt über Blendenautomatik und ein fest angebautes dreilinsiges Objektiv Mamiya/Sekor 1:2,8/48 mm mit einer Nahgrenze von 0,8 Metern. Die Springblende arbeitet vollautomatisch. Die Kamera bietet einen Prismensucher mit Schnittbildindikator, TTL-Integralmessung bei Offenblende und Zentralverschluss (Copal-X) mit Verschlusszeiten von 1/15 bis 1/500 Sekunde plus B. Die Kamera ist vollmechanisch ohne Batterie nutzbar. Zur Verwendung der Belichtungsautomatik und der Belichtungsanzeige im Sucher wird eine Silberoxid-Batterie benötigt (Eveready S-76 oder vergleichbar).
Dank Zentralverschluss ist eine Blitzsynchronisation bis 1/500 Sekunde möglich. Um die Belichtungsautomatik zu aktivieren, wird der Blendenring auf das Symbol „A“ eingestellt. Nach Wahl der Verschlusszeit schließt die Kamera beim Auslösen automatisch die Blende auf die erforderliche Öffnung. Vorsatzlinsen (Konverter) für leichtes Weitwinkel (38 mm) und leichtes Teleobjektiv (70m mm) waren lieferbar. Der Blitzschuh hat einen Mittenkontakt, über einen kleine Hebel am Auslöser kann eine Auslösesperre aktiviert werden. Die Mamiya 528 AL war die letzte Kamera dieses Herstellers mit Zentralverschluss.
Siehe auch: Vorgängermodell Mamiya 528 TL.