Legendäre Messsucherkamera (1954 bis 1968) für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm). Manuelle Schärfeeinstellung, mechanischer Schlitzverschluss (B, 1 bis 1/1.000 Sekunde), Vorlaufwerk, manuelle Belichtungssteuerung. Objektivanschluss: Leica M-Bajonett, hier mit dem lichtstarken Leitz Wetzlar Summilux 1:1,4/50 mm, Seriennummer 1644453. Kamera gebaut in 226.000 Stück. Dieses Museumsexemplar stammt aus dem Jahr 1955.
Erste Leica mit Schnellaufzugshebel, hier noch mit Zweifachschwung (Double Stroke). Leuchtrahmensucher mit Parallaxenausgleich, abhängig von der Objektivbrennweite Einspiegelung von Sucherrahmen für 50, 90 und 135 mm Brennweite. Für 35 mm wird ein Suchervorsatz benötigt. Im Bild mit dem aufsetzbaren Belichtungsmesser Leica-Meter M (Seriennummer: 033526) mit Verschlusskupplung.
Die schwarzen Ausführungen sind viel seltener und deshalb heute erheblich teurer.