Die Konishiroku Konica Auto S ist eine Messsucherkamera von 1963 mit automatischer Belichtungsmessung (Verschluss bevorzugt) und gekoppeltem Entfernungsmesser für 135 Kleinbildfilm im Format 24 x 36 mm. Anstelle der Selen-Zelle des Vorgängermodells Konica S III hat die Auto S eine Doppelbereichs-CdS-Zelle und benötigt eine Batterie (Quecksilber PX 13 oder PX 625; 1,35 Volt). An der Front unterhalb des Messfensters ist ein kleiner grauer Schieber für die Messbereiche 3-10 EV (L) und 10-17 EV (H). Es gibt keinen Schalter zum Ein-/Ausschalten des Belichtungsmessers. Dies erfolgt mit einer Schutzkappe, die man wegen des Stromverbrauchs nutzen sollte. Parallaxe und der helle Sucherrahmen werden angepasst. Kalter Zubehörschuh, Selbstauslöser, Blende im Sucher oben angezeigt. Öffnen der Rückfront durch Herausziehen des Rückspulknopfes. Einstellen der Filmempfindlichkeit an der Unterseite des Objektives, ASA 10 bis 400.
Das Objektiv ist ein fest eingebautes Konishiroku Hexanon 1:1,9/47 mm (5 Elemente in 5 Gruppen) mit herausziehbarer Sonnenblende. Der Copal-SVA-Verschluss mit B, 1 bis 1/500 s. Filterdurchmesser 49 mm.
Die Konica Auto S wurde in Europa durch Foto-Quelle unter dem Namen „Revue Auto S“ vertrieben, in den USA war sie als „Wards am450“ oder „Wards am550“ bekannt. Nachfolgemodell ist die Konica Auto S 2.