Die Konishiroku Konica FP-1 Program wurde 1981 von Konishiroku als 135 Kleinbildfilm-Kamera mit Format 24 x 36 mm auf den Markt gebracht. Sie hat ausschließlich eine Programmautomatik, ein manueller Eingriff ist nicht möglich. Also eine vollautomatische Kamera, die für einen anspruchsvollen Fotografen wenig zu bieten hat. Der Konica Auto Winder F AR kann als Motor angedockt werden. Der Verschluss ist elektronisch geregelt, also geht ohne Batterie 4 LR 44 oder 4 SR 44 nichts. Auslöser und Selbstauslöser sind Sensortasten. Wenigstens ist damit die Verwacklungsgefahr gering. Die Kamera besitzt einen elektronischen Anschluss an der Vorderseite, über den verschiedenes Zubehör, wie Blitz oder Fernauslöser, angeschlossen werden kann. Der Sucher ist mit Schnittbild-Entfernungsmesser und Mikroprismenring versehen. Im Sucher erscheinen nur eine rote oder grüne LED, die jeweils für Über-/Unterbelichtung und den Batterietest zuständig sind.
Die Belichtungszeit wird zwischen 1/30 und 1/100 Sekunde ermittelt, dies aber nur in den Blendenstufen 2,8, 5,6 und 11. Lichtstarke Normalobjektive oder Teleobjektive sind problematisch. Verlässt man die Blendeneinstellung AE, stellt sich die Kamera auf 1/100 Sekunde ein, ohne die Möglichkeit der Korrektur.
Positives Feature: Legt man einen Film ein und zieht die Lasche des Films auf die Vorspulrolle, so muss man nach dem Schließen der Rückwand nur den Vorspulhebel mehrfach bis zum Blockieren betätigen und die Kamera ist einsatzbereit. Objektiv hier: das exzellente Hexanon AR 1:2,0/35 mm Weitwinkel, Seriennummer 6882909
Siehe auch: Konishiroku Konica Auto Winder F AR.