Die Konica Genba Kantoku (übersetzt als „Bauleiter“) oder als „Foreman“ oder „Work-Kamera“ bezeichnet, ist eine robuste Kamera für Kleinbildfilm 135 im Aufnahmeformat 24 x 36 mm mit 40-mm-Objektiv, die ab 1988 von Konishiroku nur in Japan vertrieben wurde. Sie war auch als Konica MS-40 erhältlich und wurde 1993 durch die „Neue Genba Kantoku“ ersetzt, die ein 35-mm-Objektiv hat.
Die Kamera wurde primär für Bauarbeiter entwickelt, ist wasserdicht (JIS-Schutzart 4), staub-, sand- und stoßunempfindlich. Das Kameradesign ähnelt dem der Konica MR.640, die ein paar Monate zuvor eingeführt wurde, jedoch mit einem verstärkten Äußeren. Filmtransport, Filmempfindlichkeitseinstellung (über DX-Codierung), Belichtung und Fokussierung erfolgen automatisch. Sie verwendet ein Auto-Fokusobjektiv 1:3,5/40 mm anstelle eines Dual-Linsen-Designs. Es gibt drei große Fokussiersensoren auf der linken Seite der Linse, die einen minimalen Fokussierungsabstand von 0,9 Meter haben. Der Verschluss hat Zeiten von 1/5 bis 1/500 Sekunde. Auf dem LCD befinden sich ein Filmzähler und die Anzeige des Batterie-Ladezustandes. Stromversorgung: 1,5-Volt-Batterie (2 CR 5).
In der Folge wurden eine ganze Reihe ähnlicher robuster Kameras veröffentlicht.
Siehe auch Konishiroku Konica MR.640.