Franka-Präsentation im Landratsamt Bayreuth

Bild: Andreas Wolf

Das Deutsche Kameramuseum in Plech hat seit Ende Februar 2026 gewissermaßen eine kleine "Dependance" im Landratsamt Bayreuth. Im Warteraum der Kfz-Zulassungsstelle durften wir eine Vitrine mit unseren Objekten dekorieren. Und diese haben natürlich einen absolut relevanten Bezug zum Raum Bayreuth: Es handelt sich um Franka-Kameras, die von 1920 bis 1967 in Bayreuth hergestellt wurden und vor allem in den Wirtschaftswunderjahren durchaus Weltruhm genossen.

Plecher Museum erinnert an den Bayreuther Kamerahersteller

Mit einer ganzen Anzahl von Erzeugnissen des Bayreuther Kameraherstellers Franka sowie Dokumenten und Fotos erinnert eine Vitrine in der Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamtes Bayreuth an den einst sehr bedeutenden Produzenten von Fotoapparaten in der Wagner-Stadt. Bild: Andreas Wolf

Was auch viele Bayreuther und ihre Gäste aus aller Welt nicht wissen: Die oberfränkische Bezirkshauptstadt ist nicht nur durch ihre Wagner-Festspiele weltbekannt, sondern auch durch eine bedeutende Kamerafabrik namens Franka, die in den 1950er und 1960er Jahren in einem Atemzug mit Agfa oder Kodak genannt wurde. Nur eine schlichte Tafel am inzwischen zum Büro- und Wohnhaus umgebauten ehemaligen Fabrikgebäude in der Bayreuther Innenstadt erinnert Passanten an diesen Kamerahersteller.

Bis jetzt. Als der Bayreuther Landrat Florian Wiedemann der Bitte des Kameramuseums entsprach, im Landratsamt für das Deutsche Kameramuseum werben zu dürfen, lag es nahe, einen Bezug zu Bayreuth und Umgebung herzustellen. Andreas Wolf aus Bayreuth, Mitbegründer des Plecher Museums und zweiter Vorsitzender des Fördervereins, dekorierte also diese Vitrine mit Kameras aus Museumsbeständen und einigen Bilderrahmen mit Texten und Dokumenten rund ums Thema Franka.

Erstellt: 02.03.2026