Agfa Optima Parat „Silberfisch“

Bild: Thomas Wanka

In den 1960er-Jahren experimentierten verschiedene Hersteller damit, das vom Rollfilm bekannte Prinzip des Halbformats auf den Kleinbildfilm 135 anzuwenden. Das hochwertigste Modell, das Agfa in diesem Rahmen auf den Markt brachte, war 1963 die Optima Parat, Typ 2440/280, mit einem Agfa Color-Solinar 1:2,8/30 mm in einem Compur-Verschluss. Auf einem gewöhnlichen Kleinbildfilm fanden dank des Halbformats 18 x 24 mm damit 72 statt 36 Bilder Platz. Für Bilder im Querformat musste die Kamera jedoch hochkant gehalten werden. Den Spitznamen „Silberfisch“ erhielt die Kamera wegen des silberfarbenen Gehäuses. Damaliger Preis: 278,- DM.

Objektdaten

ID Sammlung Kurt Tauber
100059
Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Kleinbildsucherkamera
Marke
Agfa, München, Deutschland
Firma/Produktion
Agfa
Fotografischer Film / Konfektion
Kleinbild 135
Negativformat fotografischer Film
18 x 24 mm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Nein
Belichtungsmesser
eingebaut, gekuppelt
Belichtungssteuerung
automatisch
Objektiv-Anschluss
Objektiv fest eingebaut
Lichtstärke (bei Festbrennweite)
1:2,8
Festbrennweite (mm)
30
kleinste Blende
22
Fokussierung
Manuell
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Zentralverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss längste Zeit
1/30 s
Verschluss kürzeste Zeit
1/500 s
Blitz
Zubehör mit Mittenkontakt
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1963
Produktionszeitraum bis
1965
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.)
Gewicht (g)
420
Museumsobjekt Seriennummer
GH 6596 CD
Museumsobjekt Zugangsdatum Jahr
2021