Balda Frontbox (Rechteck-Emblem)

Balda Frontbox (Variation)
Bild: Kurt Tauber

Eine interessante Boxkamera, abgeleitet von der Balda Roll-Box: die Frontbox für den Rollfilm 120 (Aufnahmeformat 6 x 9 cm), die in verschiedenen Variationen existiert, hergestellt ab 1930. Objektiv unbezeichnet, vermutlich eine Meniskuslinse der Lichtstärke 1:11. Der Name “Frontbox” erklärt sich aus der Lage des Objektivs vor dem Verschluss. Zwei Brillantsucher für Aufnahmen im Hoch- und Querformat. Rotorverschluss (B, Moment). Manuelle Belichtungssteuerung über verstellbare Lochblenden. Bedienungsanleitung vorhanden.

Diese Variante mit dem rechteckigen Emblem gab es ab 1938. Zur Version mit dem U-förmigen Namensschild.

Objektdaten

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Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Rollfilmkamera, Boxkamera
Marke
Balda, Deutschland
Firma/Produktion
Balda (Max Baldeweg - vor 1945), Dresden, Deutschland
Fotografischer Film / Konfektion (Foto)
120 / 220 Rollfilm (B2-4 / B2-6 / B2-8 ab 1932)
Negativformat fotografischer Film
6 x 9 cm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Nein
Belichtungsmesser
nein
Belichtungssteuerung
manuell
Objektiv-Anschluss
Objektiv fest eingebaut
Lichtstärke (bei Festbrennweite)
1:11
Fokussierung
Fixfokus
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Rotorverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss kürzeste Zeit
Moment 1/30 - 1/60 s
Blitz
kein Blitzanschluss
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1938
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.), Belederung
Spender
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