Die Paxette II für Kleinbildilm 135 mit Wechseloptik und Lichtwertmesser der Firma Carl Braun Camera-Werk, Nürnberg. Bauzeit: 1954 bis 1956. Das zweite Sucherfenster dient, anders als bei der Super Paxette, hier nicht einem Entfernungsmesser, sondern einem optischen Belichtungsmesser. Die Kamera hat bereits einen Schnellschalthebel für den Filmtransport, den viele namhafte Kamerahersteller Mitte der 1950er Jahre wegen der damit verbundenen konstruktiven Schwierigkeiten noch nicht anboten. Das montierte Objektiv Staeble Kata 1:2,8/45 mm (Seriennummer 543492) ist über einen Gewindeanschluss (M 39 – nicht kompatibel mit Leica) wechselbar. Die kürzeste Entfernungseinstellung ist 80 cm, die kleinste Blende 16. Der Verschluss Gauthier Prontor SVS bietet Belichtungszeiten von 1 bis 1/300 Sekunde plus B, Vorlaufwerk, Blitzkabelanschluss (X und M). Die Paxette hat ein Bildzählwerk und einen Zubehörschuh. Die Belederung ist in der selteneren Farbe Grau gehalten. Die meisten Paxetten sind mit schwarzer Belederung ausgestattet.