Daguerreotypie „Familienfoto“

Bild: Thomas Wanka

Daguerreotypie unbekannter Herkunft und unbekannten Alters, restaurierungsbedürftiger Zustand.

Die Daguerreotypie war das erste kommerziell nutzbare Fotografie-Verfahren im 19. Jahrhundert. Sie ist nach dem französischen Maler Louis Daguerre benannt, der das Verfahren mitentwickelt und 1839 veröffentlicht hat. Die Rechte an dem Verfahren wurden auf Initiative des Physikers François Arago von der französischen Regierung erworben. Sie zahlte dafür eine lebenslange Rente an Daguerre und an Isidore Niepce, den Sohn seines ehemaligen Partners Nicéphore Niépce. Arago präsentierte das Verfahren am 19. August 1839 in einer gemeinsamen Sitzung der Pariser Akademien der Wissenschaften und der schönen Künste der Öffentlichkeit. Danach stand es als das erste praktikable Fotografieverfahren jedermann – außer in England, wo es schon ein Patent gab – zur freien und unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung. Gemeinhin wird dieses Ereignis als Datum der Erfindung der Fotografie gefeiert.

Objektdaten

ID Sammlung Kurt Tauber
100053
Genre Fotografie Kategorie/Typ
Familienfotos
Bildkategorie - Farbigkeit
Schwarz-Weiß
Format des Prints Breite x Höhe (cm)
12 x 15 cm
Aufnahme Land
Deutschland
Filmmaterial der Aufnahme (Original)
Analoge Aufnahme Positiv
Originalität
Unikat
Originalität Bild
Original (z. B. Daguerreotypie, Ambrotypie)
Museumsobjekt Zugangsdatum Jahr
2021