Kalos

kalos schraeg
Bild: Kurt Tauber, Pegnitz

Eine heute absolut seltene und entsprechend teure Sucherkamera aus Metall für den 16-mm-Film, gebaut 1950. Mechanischer Zentralverschluss.

Werksmitteilung von 1950: „Die Kalos-Camera-Bau GmbH, Karlsruhe, zeigt in Köln ihre Kleinstbildkamera Kalos. Format 9 x 12 mm, Mikro-Anastigmat 1:4,5/20 mm. Verschlussgeschwindigkeiten: B, 1/30, 1/50 und 1/100 Sekunde, Fixfokus (Schärfe von 1,5 m bis unendlich) und Durchsichtssucher. Spezial-Vergrößerungsgerät und Entwicklungseinrichtung. Preis der Kamera: 36,- DM.“

2010 wurde dieser Apparat noch für 250 Euro gehandelt, 2023 kostete diese Kamera bei eBay-Auktionen bereits zwischen 900 und 1.200 Euro.

Objektdaten

Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Miniaturkamera
Marke
Kalos-Camera-Bau GmbH, Karlsruhe, Deutschland
Firma/Produktion
Kalos-Camera-Bau GmbH, Karlsruhe, Deutschland
Fotografischer Film / Konfektion
Siehe Beschreibung
Negativformat fotografischer Film
9 x 12 mm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Nein
Belichtungsmesser
nein
Belichtungssteuerung
manuell
Marke Objektiv
Kalos-Camera-Bau GmbH, Karlsruhe, Deutschland
Objektiv-Anschluss
Objektiv fest eingebaut
Lichtstärke (bei Festbrennweite)
1:4,5
Festbrennweite (mm)
20
kleinste Blende
6,3
Fokussierung
Fixfokus
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Zentralverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss längste Zeit
1/30 s
Verschluss kürzeste Zeit
1/100 s
Blitz
kein Blitzanschluss
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1950
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.), Belederung