KMZ Zorki 3-S (3-C) „Russische Leica“

zorki 3 c
Bild: Kurt Tauber, Pegnitz

Die „russische Leica“ (Bauzeit: 1955 bis 1956) mit Leica-Schraubgewinde (Wechselobjektive), massiv wie ein russischer Panzer. In vielen Details eine Kopie des großen Vorbilds, Filmladesystem wie bei der Leica.

Russische Messsucherkamera für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm), hergestellt von Krasnogorsk Mechanische Fabrik, Krasnogorsk, UdSSR, in etwa 45.500 Exemplaren. Diese Museumsversion besitzt einen mechanischen Schlitzverschluss mit 1/1.000 Sekunde als kürzester Verschlusszeit; manuelle Schärfeeinstellung, manuelle Belichtungssteuerung, Wechselobjektive mit M-39-Gewinde (hier mit dem Objektiv Jupiter-8, 1:2,0/5,0 cm, Seriennummer 5618738).

Das war die erste russische Leica beziehungsweise die erste Kamera mit M-39-Leica-Schraubgewinde in der damals noch jungen Sammlung Kurt Tauber, abgekauft Ende der 1970er Jahre von seinem Chef.

Objektdaten

Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Kleinbildsucherkamera, Messsucherkamera
Marke
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Firma/Produktion
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Fotografischer Film / Konfektion
Kleinbild 135
Negativformat fotografischer Film
24 x 36 mm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Ja
Belichtungsmesser
nein
Belichtungssteuerung
manuell
Marke Objektiv
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Wechselobjektiv an Kamera
Industar-22 1:2,0/5,0 cm Seriennummer 5618738
Objektiv-Anschluss
Schraubanschluss M 39 (Leica)
Fokussierung
manuell
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Schlitzverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss kürzeste Zeit
1/1000 s
Blitz
Zubehör mit Kabelkontakt
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1955
Produktionszeitraum bis
1956
Produktionsstückzahl
45.500
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.), Belederung