KMZ Zorki-4 „Russische Leica“

zorki 4
Bild: Kurt Tauber, Pegnitz

Eine „russische Leica“ mit Leica-Schraubgewinde (Wechselobjektive), massiv wie ein russischer Panzer. Gebaut von 1956 bis 1973 in 1.715.000 Exemplaren – die meistproduzierte Leica-Kopie überhaupt. Versionen mit kyrillischer und lateinischer Beschriftung.

Messsucherkamera für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm), hergestellt von Krasnogorsk Mechanische Fabrik, Krasnogorsk, UdSSR. Mechanischer Schlitzverschluss (B, 1 bis  1/1.000 Sekunde), manuelle Schärfeeinstellung, manuelle Belichtungssteuerung, Wechselobjektive mit M-39-Gewinde (hier mit dem Objektiv Jupiter-8, 1:2,0/5,0 cm, Seriennummer 6352319).

Objektdaten

Fotoapparate analog Kategorie/Typ
Kleinbildsucherkamera, Messsucherkamera
Marke
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Firma/Produktion
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Fotografischer Film / Konfektion
Kleinbild 135
Negativformat fotografischer Film
24 x 36 mm
Filmtransport
manuell
Entfernungsmesser
Ja
Belichtungsmesser
nein
Belichtungssteuerung
manuell
Marke Objektiv
KMZ, Krasnogorsk, UdSSR
Wechselobjektiv an Kamera
Industar-22 1:2,0/5,0 cm Seriennummer 6352319
Objektiv-Anschluss
Schraubanschluss M 39 (Leica)
Fokussierung
manuell
Bildstabilisator Kamera
Nein
Verschlusstyp
Schlitzverschluss
Verschluss manuelle Belichtung
B
Verschluss längste Zeit
1 s
Verschluss kürzeste Zeit
1/1000 s
Blitz
Zubehör mit Kabelkontakt
Datenrückwand
Nein
Produktionszeitraum ab
1956
Produktionszeitraum bis
1973
Produktionsstückzahl
1.715.000
Gehäusematerial
Metall (Alu, Messing, Guss usw.), Belederung