Die Konishiroku Konica Pop (1982), Sucherkamera mit eingebautem Blitzgerät (Leitzahl 14) für den Kleinbildfilm 135 mit dem Aufnahmeformat 24 x 36 mm, hatte eine CdS-Zelle zur Belichtungsmessung. Mechanischer Zentralverschluss mit einer festen Verschlusszeit von 1/125 Sekunde. Die Filmempfindlichkeitseinstellung (ISO 100, 200 oder 400) ist direkt mit der Blendenöffnung gekoppelt bei angepasster Zuordnung im Blitzmodus. Manueller Filmtransport mit Schnellschalthebel. Ausklappbare Rückspulkurbel und Stativgewinde am Boden des Gehäuses. Stromversorgung: 2 x AA-Batterien 1,5 Volt (kein Nickel-Cadmium-Akku).
Fixfokusobjektiv: Konica 1:4,0/36 mm, Schärfebereich etwa ein Meter bis unendlich. Besonderheit: Der vor dem Objektiv befindliche, geriffelte, transparente Schutz der Optik schwenkt erst unmittelbar vor dem Auslösen weg.
Änderungen Mitte 1985: Der Schriftzug „Hexanon“ um die Frontlinse entfällt, das ISO-Anzeige-Fenster befindet sich nicht mehr oberhalb der Frontlinse, sondern oben an der Objektivverkleidung. Schnellere Ladung des Blitzes.
Die Konica Pop wurde in Japan unter dem Namen Konica C 35 EFJ verkauft. Viele Farben wurden produziert. Allein zwischen 1982 und 1985 wurden 1,5 Millionen Kameras verkauft.
Diese Konica Pop wurde als Sonderedition „Bayern“ in Weiß mit einem aufgedruckten, flaggenähnlichen weiß-blauen Rautenmuster produziert. Anlass dieser Version und Auflage sind nicht bekannt.