Die Spiegelreflexkamera Konishiroku Konica FS ist eine reduzierte Version der 1960 eingeführten Konica F. Sie hat einen Copal-Metallschlitzverschluss und als erste Konica einen Bajonett-Objektivanschluss (Typ F). Dieser wurde nach wenigen Jahren durch das nicht kompatible AR-Bajonett abgelöst.
Die Konica FS besitzt im Unterschied zur Konica F keinen Belichtungsmesser und als kürzeste Verschlusszeit 1/1.000 statt 1/2.000. Die Blitzsynchronisation von 1/125 war damals die kürzeste auf dem Markt. Die Konica FS wurde von 1962 bis 1964 produziert. Die Filmempfindlichkeit (25-400 ASA) wird am Rückspulknopf eingestellt. Selbstauslöser: 10 Sekunden Vorlaufzeit) und MX-Blitzsynchronisation. Verschlusszeiten: B, 1 bis 1/1.000 Sekunde.
Externer, gekoppelter CdS-Belichtungsmesser
Das Museumsexemplar besitzt einen externen CdS-Konica-Lightmeter (Seriennummer 17924), gekoppelt über den Zeitwahlknopf (PX-625-Batterie). Die Filmempfindlichkeit (6-3.200 ASA) wird an der Oberseite eingestellt. Das Objektiv ist ein Konishiroku Hexanon 1:1,8/52 mm (Seriennummer 4402544) mit 7 Elementen in 5 Gruppen, Fokusbereich: 0,6 Meter bis unendlich.