Die Konica FTA ist identisch mit der Konica Autoreflex T und wurde von Konishiroku zwischen 1968 und 1970 unter diesem Namen für den japanischen Markt produziert. Die Autoreflex T ist eine Neukonstruktion und die erste Kamera, die Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL = „through the lens“) UND vollautomatische Belichtungssteuerung mit Verschlusszeitenpriorität kombinierte. Hierfür musste das AR-Bajonett modifiziert werden, weshalb die Objektive der Vorgängermodelle nur bedingt kompatibel sind. Für die Belichtungsmessung musste der Belichtungsmesser mit der größten Blende gekuppelt werden. Kleinbildfilm Typ 135 (Aufnahmeformat: 24 x 36 mm). Sucher mit Mikroprismenfeld. Selbstauslöser.
Das Museumsexemplar ist mit einem lichtstarken Konica Hexanon 1:1,4/57 mm (Seriennummer: 7301945) Objektiv ausgestattet. Ein Zubehörschuh konnte auf das Prisma gesetzt und am Sucherfenster verschraubt werden.
Unterschiede zum Vorgängermodell Konica Auto-Reflex:
- TTL-Messung mit automatischer Belichtungssteuerung (2 CdS-Zellen)
- Zeit- und Filmempfindlichkeit mit einem Drehregler auf der Oberseite statt an der Front
- Keine Umstellung auf Halbformat
- Bildzählwerk neben dem Transporthebel
- Filmempfindlichkeit jetzt ASA 25 1.600 (Auto-Reflex: 12-800)
- Stromversorgung: 2 x Batterien PX 675
Siehe auch: Konishiroku Konica Autoreflex T und Revue Autoreflex TTL