Die Mamiya C 330 Professional S ist das letzte Modell aus der C-330-Serie und wurde 1983 vorgestellt. Die Unterschiede zwischen der Mamiya C 330 F und der C 330 S sind nur minimal. Im Wesentlichen hat die „S“ stabilere Außenschalen. Bedientechnisch bestehen keine Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Damit ist diese Kamera auch eine zweiäugige Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven aus japanischer Produktion für das Negativformat 6 x 6 cm (Rollfilm 120 oder 220). Zubehörschuh ohne Mittenkontakt seitlich links. Es gibt dazu Wechselobjektive vom 55-mm-Weitwinkel bis zum 250-mm-Tele (jeweils beide Objektive inklusive Verschluss auf einer schnell zu wechselnden Objektivplatte). Verschluss: Seikosha-S, Größe O (B, 1 bis 1/500 Sekunde, MX-Synchronisation).
Dieses Museumsexemplar, das hier eingebaut in einem Unterwassergehäuse abgebildet ist, besitzt ein Aufnahmeobjektiv Mamiya-Sekor 1:2,8/80 mm (Seriennummer 717201), ein dreigliedriger Fünflinser; das Sucherobjektiv mit den gleichen Eigenschaften trägt die Nummer 717040. Sehr schön ist der Anschluss der Bedienelemente wie Filmtransport (links), Schärfeeinstellung (rechts) und Auslöser (unten links) zu erkennen.
Verwendbares Filmmaterial: Rollfilm 120 (12 Aufnahmen 6 x 6 cm) und Rollfilm 220 (24 Aufnahmen 6 x 6 cm). Umstellung durch Drehung der Andruckplatte um 90° mit Anzeige des Filmtyps auf der Rückseite. Automatische Umstellung des Bildzählwerks, Bildzählwerk selbstrückstellend. Zwei Auslöser: an der Gehäusevorderseite und an der Objektivstandarte. Entfernungseinstellung: durch Zahntriebverstellung der Objektivstandarte mit zwei Einstellknöpfen. Lichtschachtsucher auswechselbar. Automatischer Parallaxenausgleich. Auswechselbare Einstellscheiben. Filmtransport: mittels Kurbel zum gleichzeitigen Verschlussaufzug. Doppelbelichtungssperre (abschaltbar). Spezialrückteil für Einzelaufnahmen (Planfilmrückteil).
Siehe auch: